Hier findet ihr Antworten auf ein paar Fragen zu unserem Honig. Wollt ihr mehr wissen, schreibt uns...

Abhängig von der Lagerung: Vermutlich schon. Wir legen das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) für ein Jahr nach Schleuderung fest. Bei sachgerechter Lagerung ist Honig aber einige Jahre ein ausgezeichnetes Lebensmittel! Nach dem Öffnen sollte man den Honig aber innerhalb eines Jahres verzehren. Honig verdirbt durch seinen hohen Zuckeranteil normalerweise nicht, aber er verliert nach und nach seinen tollen Eigenschaften und gesunden Inhaltsstoffe.

Woran erkenne ich schlechten Honig?

Ist der Honig in einer "irgendwie eigenartigen Konsistenz", nehmt ihr einen unangenehmer oder süßlicher Geruch wahr und bilden sich (Gärungs-)Bläs'chen (nicht verwechseln mit dem "Schaum", der manchmal durch das Abfüllen dazukommt), dann kann es tatsächlich passiert sein, dass der Honig nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Habt ihr Zweifel, kommt mit dem Glas einfach vorbei.

Auf unseren Etiketten ist der Hinweis "trocken, vor Wärme und Licht geschützt lagern" abgedruckt.

Honig ist hygroskopisch, d.h. er bindet Feuchtigkeit aus der Umgebung. Ein nasser Keller oder Kühlschrank ist daher ein schlechter Lagerort für Honig. Honig hat viele verschiedene wertvolle Inhaltsstoffe. Besonders Enzyme und die aus dem Speichel der Biene stammende Invertase sind wärmeempfindlich - wir empfehlen eine kühle Lagerung bei etwa 15°C, ein normaltemperierter Küchenschrank ist aber ausreichend. Viel wichtiger ist, das der Honig nicht in direkter Umgebung von starken Geruchsquellen gelagert wird. Also bitte nicht zwischen den benutzen Sportsocken, den Putzlappen mit Terpentinrückständen oder dem tollen Käse, den ihr bereits an an der Haustür riecht. Der Honig nimmt schlimmstenfalls diese Grüche an - zumindest ich mag keinen "Sommer-Sportsocken-Terpentin-Edelkäse-Honig"...

Honig ist Rohkost - alles andere ist Brotaufstrich

naturbelassen

Unser Honig wird nicht erwärmt ("kaltgeschleudert") oder abgekühlt und es wird weder etwas hinzugesetzt, noch entzogen - ihr bekommt den Honig also so aus den Waben, wie ihn die Bienen bereitstellen. Nach dem Schleudern läuft der Honig durch ein grobes und ein feines Sieb und wird im Quetschhahnkübel gesammelt, von dem er dann abgefüllt wird. Meist lassen wir den Honig nicht zusätzlich durch ein sehr feinmaschiges Netz fließen, daher können kleine Wachsteilchen bis ins Glas kommen - ist aber absolut unbedenklich.

ungerührt

Damit der Honig nicht rasch kandiert und hart wird, kann man ihn nach dem Schleudern regelmäßig rühren um die entstandenen Zuckerverbindungen "aufzubrechen". Ist der Honig als "ungerührt" gekennzeichnet, so haben wir ihn nach dem Schleudern und Filtern nur noch abgefüllt und diesen Schritt nicht durchgeführt. Diese Honige können etwas eher fest werden, aber sehr einfach im Wasserbad (nicht über 40°C!) wieder verflüssigt ("aufgetaut") werden. Ob gerührt oder ungerührt, einen Qualitätsunterschied gibt es nicht und es ist ein natürlicher Vorgang, das Honig fest wird.

 

 

Die richtige Beschreibung zu eurem Glas Honig findet ihr über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) - dieses ist taggenau angegeben, daher kann eine Losnummer entfallen. Wenn ihr z.B. mit dem MHD "17.07.2016" sucht, findet ihr den Honig mit der Sortenbezeichnung "Sommer-Blüten-Wald-Mischhonig". Wenn ihr diese Bezeichnung auch auf dem Honigetikett lesen könnt, habt ihr die richtige Beschreibung gefunden.